Berufliche Neuorientierung
in Bern: wenn du spürst,
dass es nicht
mehr stimmt
Berufliche Neuorientierung in Bern: wenn du spürst, dass es nicht mehr stimmt
Die meisten kommen nicht mit einer Frage, sondern mit einem Gefühl. Der Job läuft, die Zahlen stimmen, von aussen gibt es nichts zu beanstanden, und trotzdem wird es jeden Sonntagabend etwas enger. Das ist der Punkt, an dem berufliche Neuorientierung anfängt… lange bevor jemand eine Stellenanzeige öffnet.
Ich begleite diesen Weg in Bern und online. Was dabei herauskommt, ist offen: ein Wechsel, eine Selbstständigkeit, oder eine andere Art, am selben Ort zu arbeiten. Alle drei sind Ergebnisse.
Wofür das BIZ da ist und wofür ich
Der Kanton Bern hat mit dem BIZ eine gute Einrichtung, und ich schicke Leute dorthin. Dort bekommst du Informationen über Berufsfelder, Ausbildungswege und Zulassungsbedingungen, dazu Testverfahren und eine Übersicht über den Arbeitsmarkt. Wenn deine Frage lautet «Welche Ausbildung brauche ich für X», bist du dort richtig.
Zu mir kommst du, wenn die Frage eine Ebene tiefer sitzt. Wenn du nicht weisst, was du willst, obwohl du alle Informationen hast. Wenn du es weisst und dich nicht traust. Wenn du schon dreimal angesetzt hast und jedes Mal wieder im Alltag gelandet bist. Oder wenn dein Umfeld eine klare Meinung hat und du nicht mehr unterscheiden kannst, was davon deine ist.
Das ist keine Konkurrenz. Es sind zwei verschiedene Arbeiten, und manche brauchen beide.
Bis und mit Mitte dreissig: zu früh für Routine
Du hast zehn Jahre in einem Beruf, den du mit zwanzig gewählt hast, und merkst, dass die Person von damals eine andere war. Oder du bist erst frisch in der Arbeitswelt und merkst bereits: das kann es doch jetzt nicht gewesen sein!
Gleichzeitig fängt vieles anderes an: Familie, Hypothek, Verantwortung. Ausgerechnet jetzt alles umzuwerfen, erscheint unvernünftig.
In dieser Phase arbeiten wir selten am grossen Sprung. Wir arbeiten daran, den Unterschied zwischen Müdigkeit und Fehlentscheid zu erkennen. Manchmal braucht es einen Wechsel. Oft braucht es eine Grenze, eine andere Rolle oder ein Projekt daneben, das dir gehört.
Mit vierzig: der erste ehrliche Blick
Die Hälfte ist vorbei, und zum ersten Mal lässt sich die Rechnung nicht mehr aufschieben. Viele erleben das als Krise, und ich würde es eine Fälligkeit nennen: Was mit zwanzig als Weg gewählt wurde, wird mit vierzig zum ersten Mal überprüft.
Hier geht es um Ehrlichkeit, und die ist unbequem. Was davon war deine Entscheidung und was die Erwartung anderer. Was hast du aufgeschoben, bis es sich von selber erledigt. Wofür willst du die nächsten fünfzehn Jahre verwenden.
Wer diese Fragen jetzt stellt, hat Zeit, die Antwort noch umzusetzen. Das ist der eigentliche Vorteil dieses Alters.
In dieser Phase arbeiten wir selten am grossen Sprung. Wir arbeiten daran, den Unterschied zwischen Müdigkeit und Fehlentscheid zu erkennen. Manchmal braucht es einen Wechsel. Oft braucht es eine Grenze, eine andere Rolle oder ein Projekt daneben, das dir gehört.
Mit fünfzig und danach: noch lange nicht fertig
Fünfzehn Jahre Arbeitsleben liegen noch vor dir, manchmal mehr. Trotzdem erleben viele diese Phase als Zeit, in der man nichts mehr ändert — oft, weil sie glauben, der Arbeitsmarkt wolle sie nicht mehr.
Meine Erfahrung ist eine andere. Was in diesem Alter fehlt, ist selten die Gelegenheit. Es fehlt die Sprache dafür, was man kann. Dreissig Jahre Erfahrung lassen sich schwer in ein Bewerbungsschreiben packen, und viele verkaufen sich dabei weit unter Wert.
Wir arbeiten an beidem: an dem, was du wirklich willst, und an der Art, wie du es sagst.
In dieser Phase arbeiten wir selten am grossen Sprung. Wir arbeiten daran, den Unterschied zwischen Müdigkeit und Fehlentscheid zu erkennen. Manchmal braucht es einen Wechsel. Oft braucht es eine Grenze, eine andere Rolle oder ein Projekt daneben, das dir gehört.
Wie ein Prozess abläuft
Am Anfang steht ein Gespräch, in dem wir anschauen, worum es geht und ob es zwischen uns passt. Danach entscheidest du.
Ein Prozess dauert meistens vier bis acht Sitzungen über einige Monate. Zwischen den Terminen passiert ein grosser Teil der Arbeit, und manchmal gebe ich dir etwas mit. Wir treffen uns in meiner Praxis an der Hochfeldstrasse 117 in Bern, online oder draussen, wenn dir das Gehen beim Denken hilft.
Ein Zwischenstand gehört dazu: Nach drei, vier Sitzungen schauen wir gemeinsam, ob der Weg noch stimmt. Fortsetzen ist kein Automatismus.
Was es kostet
CHF 150 pro Stunde. Eine Sitzung dauert in der Regel neunzig bis hundertzwanzig Minuten, rechne also mit 225 bis 300 Franken. Alle Preise sind Endpreise, es kommt keine Mehrwertsteuer dazu.
Noch unsicher?
Ich biete kein kostenloses Erstgespräch an. Ein kostenloses Erstgespräch ist in der Regel ein Verkaufsgespräch, und ich will dir nichts verkaufen.
Dafür: Zehn bis fünfzehn Minuten am Telefon kosten dich nichts, und in den ersten zehn Minuten einer Sitzung merkst du, ob es zwischen uns stimmt. Merkst du, dass es nicht passt, sagst du das, und wir hören auf.
Ein Coaching muss matchen.
Einzelcoaching
Für dich: Klarheit und (Neu-)Ausrichtung
Du spürst, dass etwas nicht mehr passt? Ich unterstütze dich dabei, deine innere Erkenntnis in äussere Wirkung zu verwandeln. Finde deine Berufung und lerne, aus einem vertieften Bewusstsein heraus zu handeln.
Rund um Beruf und Business
Arbeitnehmende, Führungspersonen, Unternehmen, Teams und Schulen brauchen Räume für echte Verbindung. Ich begleite Veränderungsprozesse professionell, integral und lösungsorientiert; für eine Zusammenarbeit, die Sinn stiftet und trägt.